Über den Hochbau

Die Planung von A-Quadrat Architekten + Ingenieuren GmbH für das Neubauprojekt an der Saßstraße, Ecke Carlebachstraße sieht ein Mehrfamilienhaus mit familiengerechten und auch kleineren Wohnungen vor. Ein großer Teil des Gebäudes wird über sozial geförderte Wohnungen verfügen.

Der im hinteren Teil des Grundstückes gelegene siebengeschossige Hochbunker ist für den Zivilschutz nicht mehr erforderlich und soll daher zu Gunsten des Wohnungsbaus abgebrochen werden. Um den Bunker abbrechen zu können, muss auch ein Teil des vorgelagerten Wohngebäudes weichen, da dieser entsprechende Gebäudeteil auf den Bunkerfundamenten aufgelagert ist.

Auf den freiwerdenden Grundflächen und der vorgelagerten Parkplatzfläche soll ein Wohngebäude mit 36 sozial geförderten Wohnungen, acht freifinanzierten und damit insgesamt 44 Wohneinheiten entstehen.

Der Neubau wird optisch in drei Teile untergliedert. Auf dem ehemaligen Bunkergrundstück entsteht ein kubischer, verputzter Gebäudeteil, welcher ca. ein Geschoss höher als der Bunker sein wird. Die Gebäudeabmessungen des geplanten Neubaus auf dem Bunkergrundstück verringern sich gegenüber dem Bunker. Dadurch werden die Abstandsflächen zum Nachbarn entsprechend etwas größer.

Der geplante mittlere siebengeschossige Gebäudeteil mit Klinkerfassade und Flachdach ersetzt das an den Bunker angrenzende Bestandswohngebäude.

Auf dem derzeitigen Parkplatz im Süden ist ein dreigeschossiger Gebäudeteil mit Staffelgeschoss und Flachdach geplant, der den Übergang zur Nachbarbebauung an der Gilbertstraße bildet.

Die Tiefgaragenzufahrt zur bestehenden Tiefgarage wird an der gleichen Stelle wieder hergestellt und den Nutzern zugänglich sein.

Alle Wohnungen erhalten Balkone, Terrassen oder Dachterrassen. Für die gemeinschaftliche Außenanlage und die Kinderspielflächen ist geplant, die Hoffläche der Bestandsgebäude an der Saßstraße umzustrukturieren. Diese Flächen werden den Mietern aus den Bestands- und Neubauten zur Verfügung gestellt.

Die untenstehende Visualisierung entspricht nicht mehr dem aktuellen Stand der Planung. Die Aufteilung der Fenster hat sich inzwischen geändert und auch die Ausformulierung der Geländer kann sich im Zuge der weiteren Planung noch ändern.

Visualisierung des geplanten Neubaus